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Der MEM Summer Summit geht online und richtet seine Aufmerksamkeit wieder auf den nahöstlichen Mittelmeerraum

Lugano, 28. Juli 2020 – Monatelang berichteten die Massenmedien fast ausschließlich über COVID-19 und seine Folgen. Zeitungs-, Radio- und Fernsehberichte über Syrien, Libyen, den Libanon und andere Länder des Nahen Ostens sowie über das Drama der Migranten und Flüchtlingszentren verschwanden fast vollständig. Aber die Probleme und Konflikte dauern, fernab der Aufmerksamkeit der Medien an: Die Situation in den verschiedenen Ländern ist nach wie vor problematisch und hat sich in einigen Fällen durch die restriktiven Quarantänemaßnahmen der Regierungen sogar weiter verschlimmert.

Aufgrund des Coronavirus und seiner Folgen kann der MEM Summer Summit dieses Jahr nicht wie geplant in Präsenz stattfinden. Die Umstände haben uns zu einer Änderung des Formats gezwungen: Das Seminar wurde abgesagt und das Forum wird, mit drei thematischen Panels, die am 29. August ab 9:00 Uhr übertragen werden, online stattfinden (das Vortragsprogramm wird Mitte August veröffentlicht).

„Auch in dieser neuen Gestalt wird der MEM 2020 die Bedeutung der jungen Menschen in den Vordergrund rücken“, unterstreicht der Rektor Boas Erez. Die USI hat ein Korrespondentennetz aus circa 300 jungen Changemakern aufgebaut, die an den vergangenen Ausgaben an der USI in Lugano teilgenommen haben, um an der Planung und Förderung des Wandels in ihren jeweiligen Herkunftsländern mitzuwirken. Wir werden versuchen mithilfe ihrer Video- und Redebeiträge die aktuelle Situation zu verstehen. Auch während der Pandemie muss die Analyse und Diskussion über die vielfältigen Herausforderungen, denen der nahöstliche Mittelmeerraum gegenübersteht, weiter fortgesetzt werden.

An dem Online-Forum nehmen herausragende Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, politische Entscheidungsträger, Akademiker und Intellektuelle teil, die die wichtigsten Fragen und Herausforderungen für die Region, von der geopolitischen Konfiguration über die wirtschaftliche Dynamik bis hin zur Rolle von Kunst und Literatur zur Förderung neuer und positiver Schilderungen der Region, erörtern werden. Die thematischen Panels werden online in englischer und französischer Sprache abgehalten und simultan auf Italienisch übersetzt. Wie immer haben junge Menschen die außergewöhnliche Gelegenheit, sich aktiv an den Panels zu beteiligen und ihre Ansichten mit den Rednern und dem Publikum zu teilen.

In der Zwischenzeit ist eine aktive Beteiligung der Medien unerlässlich, um die Wirkung der Veranstaltung zu steigern. Wir laden daher interessierte Journalisten und Publizisten ein, press@usi.ch zu kontaktieren, um mit dem MEM-Netzwerk von Experten und jungen Menschen in den jeweiligen Ländern im Nahen Osten in Kontakt zu treten, um die Situation in der Region genauer zu analysieren.

Auch anlässlich dieser Online-Ausgabe wird die Universität der Italienischen Schweiz (USI) maßgeblich vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (Abteilung Naher Osten und Nordafrika), der Stadt Lugano und der Medienpartnerschaft mit der SRG SSR – RSI unterstützt. www.usi.ch/en/feeds/14077